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09/2026 | Meta Ads Produktfeed optimieren: Mehr ROAS durch Margen-Steuerung
Sie haben einen Webshop mit unterschiedlichen Produkten und Gewinnmargen? Der Standard-Feed für Meta Ads reicht oft nicht, um Kampagnen wirklich profitabel auszusteuern. In diesem Beitrag zeigen wir, wie wir für unseren Kunden Aqmos ein margenbasiertes Setup gebaut haben und was Sie daraus für Ihre eigenen Kampagnen mitnehmen können.

Viele Marketer:innen kennen das Problem: Das Sortiment ist riesig und die Margen unterscheiden sich stark je nach Produkt. Unser Kunde Aqmos vertreibt ebenfalls unterschiedliche Produktgruppen, bei denen die Margen stark variieren. Da unser Kunde seinen Gewinn für diese Gruppen unterschiedlich berechnet, ist es wirtschaftlicher, Produkten mit einer hohen Marge auch mehr Budget zuzuweisen. Gleichzeitig gilt in diesem Setup: Je höher die Marge einer Produktgruppe ist, desto höher ist auch der jeweilige Erwartungs-ROAS (Return on Ad Spend).
Das Problem bei der Umsetzung im Werbekonto? Der normale Produktfeed enthält zwar standardmäßig die ID, den Titel, den Preis und weitere Basisdaten, liefert aber keinerlei Informationen zur Marge. Wenn man nun in META eine gezielte Auswahl treffen und Produktgruppen erstellen möchte, steht man vor der Hürde, dass im Feed nicht hinterlegt ist, welche Marge zu welchem Produkt gehört.

Um diese fehlende Information zu ergänzen, haben wir auf einen zusätzlichen Feed des Kunden zurückgegriffen. Am Beispiel unseres Kunden Aqmos, wurde uns ein Google Sheet zur Verfügung gestellt, in dem die einzelnen Produkte in sogenannte Buckets – also in ihre jeweiligen Margen-Kategorien – aufgeteilt waren.
Da der Hauptfeed diese Daten nicht enthält, haben wir den zusätzlichen Feed im Feed Management Tool hochgeladen und beide Datenquellen miteinander zusammengeführt. DataFeedWatch ist ein Feed Management Tool und bietet die Möglichkeit, sogenannte Custom Labels zu erstellen. Dabei handelt es sich um ein eigenes Filter-Kriterium, das wir nach der zusätzlichen Margen-Kategorie aufgesetzt haben. Nach diesem Custom Label kann schließlich in META ganz einfach gefiltert werden.

Durch den kombinierten Feed und den kombinierten Custom Label Filter konnten wir im Meta Ads Manager spezifische Produktgruppen anlegen, mit denen wir nun Kampagnen schalten. Um die volle Kontrolle über die Verteilung zu behalten, steuern wir das Budget gezielt auf Anzeigengruppenebene.
Das gesamte Sortiment des Kunden wird dann anhand der unterschiedlichen Margen in verschiedene Produktgruppen aufgeteilt. Am Beispiel unseres Kunden Aqmos wurde nach Marge in drei Produktgruppen aufgeteilt, die mit unterschiedlichem Investment bespielt werden:
Dauerbrenner: Das sind die Produkte, die am besten funktionieren und die höchste Effizienz aufweisen.
Kernprodukte: Hierbei handelt es sich um die Kernprodukte des Kunden, die sich durch eine stabile Performance auszeichnen.
Investment: Diese Gruppe erhält bewusst weniger Budget. Hier enthalten sind Produkte, die am Markt noch nicht etabliert sind oder klassische B2B-Produkte, die einen längeren Sales Cycle aufweisen.

Sobald die Custom Labels bei den Kampagnen hinterlegt sind, können die einzelnen Gruppen mit unterschiedlichen Budgets versehen werden. Ein großer Vorteil: Der ROAS kann nun für jede einzelne Gruppe separat reported werden.
Das übergeordnete Ziel dieses Setups wird damit erreicht: durch die Budgetsteuerung auf Anzeigengruppenebene können wir Optimierungen basierend auf den exakten ROAS-Vorgaben des Kunden vornehmen.
Was können Sie aus diesem Setup für Ihr Online-Marketing mitnehmen?
Zusatzfeeds nutzen: Wenn der Hauptfeed wichtige betriebswirtschaftliche Daten wie Margen nicht enthält, lassen sich diese über zusätzliche Tabellen (z.B. Google Sheets) bereitstellen.
Custom Labels als Filter einsetzen: Über Tools wie DataFeedWatch lassen sich Feeds mergen, um in META eigene Filterkriterien für die Produktgruppen-Auswahl zu schaffen.
Budget auf Anzeigengruppenebene steuern: Dieses Setup ermöglicht es, das Budget genau nach Produktgruppen/ Margen zu gewichten.
Nach ROAS-Vorgaben optimieren: Die saubere Trennung erlaubt ein transparentes Reporting pro Gruppe und sorgt für ein gewinnbringenderes Kampagnen-Setup.
Sprechen Sie mit unseren Expert:innen und wir finden das richtige Setup für Ihren Webshop.
TL;DR: Da der Standard-Produktfeed keine Margen-Infos enthält, lässt sich das Budget oft nicht wirtschaftlich verteilen. Für unseren Kunden Aqmos haben wir einen zusätzlichen Feed via DataFeedWatch eingespielt, um Produkte über Custom Labels nach ihrer Profitabilität zu clustern. So steuern wir die Meta-Kampagnen gezielt auf Anzeigengruppenebene nach individuellen ROAS-Vorgaben aus.

Autor
Denise Kotek ist Paid Social Consultant bei otago und sorgt mit Kommunikationsleidenschaft und einem guten Gespür für Social Media dafür, dass Kund:innen auf Meta, LinkedIn, Pinterest und Co. ihre jeweiligen Ziele bzw. Zielgruppen erreichen. Wenn sie nicht gerade Social Ads optimiert, powert sie sich im Gym und beim Laufen aus, ist bei den Vienna Vikings (American Football) engagiert und freut sich auf ihren nächsten Urlaub an einem warmen Ort mit Meer.
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