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12/2025 | Das Suchverhalten im Internet wandelt sich grundlegend. Nutzer:innen suchen seltener nach Links und erwarten stattdessen sofortige Antworten. In der Ära der „Generative Engine Optimization“ (GEO) müssen Inhalte nicht mehr nur für die Suchleiste, sondern für KI-Antwortmaschinen optimiert werden. Ein Format erweist sich dabei als besonders effektiv: das Listicle.
Die digitale Landschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Nutzer:innen überfliegen Inhalte zunehmend schneller und erwarten Resultate ohne Verzögerung. KI-Assistenten und Large Language Models (LLMs) übernehmen dabei die Aufgabe, Erkenntnisse zusammenzufassen und Ergebnisse zu präsentieren, oft bevor überhaupt eine Website besucht wird.
In diesem Umfeld der GEO gewinnen Formate, die sowohl für Menschen als auch für Maschinen maximale Klarheit bieten, an Bedeutung. Das Listicle – eine hybride Form aus Liste und Artikel – positioniert sich hierbei als zentrales Werkzeug.
Damit generative KI Inhalte in einer Antwort („AI Overview“) zitiert, müssen diese verstanden, verifiziert und extrahiert werden können. Unstrukturierte Textwüsten erschweren diesen Prozess. Das Listicle hingegen liefert Inhalte in „mundgerechten“ Wissensblöcken.
Folgende Faktoren machen das Format für GEO essenziell:
Strukturierte Datenextraktion: KI-Extraktoren und Snippet-Engines bevorzugen Inhalte, die sauber gegliedert sind. Eine strukturierte Liste ermöglicht es LLMs, jeden Punkt als eigenständige Informationseinheit zu erkennen und in Antwort-Übersichten zu integrieren.
Ready-Made Knowledge Blocks: Jeder Listenpunkt fungiert als vorgefertigter Wissensbaustein. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass Marken in KI-generierten Ergebnissen sichtbar werden, da die Maschine den Inhalt ohne komplexe Neuinterpretation übernehmen kann.
Autorität durch Themen-Cluster: Da das Format leicht reproduzierbar ist, lassen sich Themenfelder systematisch durch mehrere Listicles abdecken. Dies signalisiert den Algorithmen eine tiefe fachliche Autorität in einem spezifischen Nischenbereich.
Oft besteht die Sorge, dass eine Optimierung für KI das klassische Ranking negativ beeinflussen könnte. Listicles fungieren jedoch als taktische Brücke zwischen traditionellem SEO und modernem GEO.
Für SEO: Jeder Listenpunkt bietet die Möglichkeit, spezifische Keywords und Long-Tail-Suchanfragen abzudecken,. Zudem fördern die klare Struktur und die Lesbarkeit die Verweildauer auf der Seite.
Für GEO: Während der organische Suchverkehr Prognosen zufolge bis 2028 sinken könnte, sichern strukturierte Inhalte die Sichtbarkeit in den KI-Antworten, die das Publikum primär konsumiert.
Auch in einer KI-dominierten Welt werden Inhalte letztlich von Menschen konsumiert. Listicles bedienen die moderne Aufmerksamkeitsökonomie und die kognitiven Bedürfnisse der User:innen ideal:
Kognitive Entlastung: Eine nummerierte Liste (z. B. „7 Strategien“) suggeriert einen absehbaren Zeitaufwand und reduziert die mentale Anstrengung bei der Informationsaufnahme.
Der „Nur noch einen Punkt“-Effekt: Die Unterteilung in kleine Häppchen verleitet Leser:innen oft dazu, mehr Inhalte zu konsumieren als geplant, da jeder einzelne Punkt bewältigbar wirkt.
Mobile First: Auf mobilen Endgeräten ist die kompakte Darstellung von Informationen essentiell für eine positive User Experience.
Damit ein Listicle nicht als oberflächlicher „Clickbait“ gewertet wird, sondern als autoritative Quelle für GEO dient, gilt es, qualitative Standards einzuhalten:
Klare Hierarchie: Die konsequente Nutzung von H2-Tags für Hauptpunkte und H3-Tags für Unterpunkte ist unerlässlich, um Suchmaschinen und Screenreadern die Struktur zu signalisieren.
Tiefe statt Masse (Deep Dive Listicles): Für GEO ist es entscheidend, dass jeder Listenpunkt echten Mehrwert bietet. Sogenannte „Deep Dive Listicles“ behandeln einzelne Punkte ausführlich und liefern Daten oder Expertenwissen, statt nur an der Oberfläche zu kratzen.
Aktualität und Daten: Regelmäßige Updates (z. B. „Top Tools 2026“) sind notwendig, da KI-Systeme aktuelle Informationen bevorzugen.
Für E-Commerce sind Listicles besonders interessant. Im Beispiel ist das Ergebnis für “Welche Kaffeemaschinen sind gut für ein Büro” zu sehen.
In den Quellen rechts befindet sich ein klassisches Produkt Listicle “Beste Kaffeevollautomaten im Test: Aktueller Vergleich 2025”.
Sehr geschickt ist dabei sowohl das Thema “Vergleich” als auch das aktuelle Jahr aufzugreifen, weil dies häufig bei Query Fanouts, also Recherche-Suchen des KI Systems im Hintergrund, zum Einsatz kommt.
Das Listicle des Händlers wird so zur Basis der empfohlenen Modelle im Ergebnis!
Hat man mehrere Produkte in einer Kategorie, ist ein Listicle leicht zu erstellen.

Auch für Dienstleistungsunternehmen lassen sich Listicles besonders gut einsetzen.
Das Listicle wird dabei im Gegensatz zum obigen E-Commerce Beispiel häufig auf anderen Domains platziert. Auch Advertorials können dabei geschickt genutzt werden, um von besonders anerkannten Quellen eine gute Nennung zu bekommen.
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Seeders ist spezialisiert auf Link Building und bietet globale Kampagnenlösungen
Im Content-Marketing-Ökosystem der Zukunft sind Listicles weit mehr als schnelle Blogposts. Sie stellen strategische Assets dar, die KI-Systemen genau jenes strukturierte Format liefern, das für die Generierung von Antworten benötigt wird. Werden Inhalte so aufbereitet, dass sie sowohl maschinenlesbar als auch menschenfreundlich sind, bleibt die Sichtbarkeit einer Marke auch im Zeitalter der generativen Suche gesichert.
Nutzen Sie die Gelegenheit, bevor Ihre Konkurrenz einen Schritt voraus ist. Lassen Sie uns Ihre Marke gemeinsam mit gezielten GEO-Maßnahmen auf das nächste Level bringen.
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Autor
Jan Königstätter ist Experte für Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. 2014 gründete er gemeinsam mit Markus Inzinger Otago Online Consulting GmbH. Neben technischem Coaching und Mentoring des operativen otago-Teams hält er laufend Vorträge und Workshops für diverse Unternehmen und auf Kongressen. Seit 2017 ist Jan Königstätter Google Digital Workshop Certified Trainer.
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Mentions
Die unterschätzte Währung in der neuen KI-Suche
Der größte Wandel im Suchverhalten ersetzt die klassischen "blauen Links" durch KI-gestützte, direkte Antworten, wodurch die "Mention" für Marken unentbehrlich wird.
