Sie möchten online besser gefunden werden?
Wir alle kennen das klassische SEO-Spiel: Content optimieren, Links aufbauen, Ranking auf Seite 1 feiern. 🙂 Doch die Spielregeln ändern sich gerade grundlegend.
Mit dem Aufstieg von Generative Engine Optimization (GEO) geht es nicht mehr nur darum, gefunden zu werden. Es geht darum, von KIs wie ChatGPT oder Google AI Overviews als die beste Antwort zitiert zu werden.
Der entscheidende Punkt, den viele noch unterschätzen: KI-Systeme lesen mit, was andere über Sie sagen.
Exzellenter Content auf der eigenen Website (Owned Channels) ist Pflicht, aber bei GEO werden Social Media und Community Building zur Kür – und zum harten Ranking-Faktor. Das sind die Gründe:
Früher war die Suche oft rein transaktional („Produkt X kaufen“). Heute findet die Meinungsbildung statt, bevor jemand die Suchmaschine nutzt. Auf Bewertungsplattformen und sozialen Netzwerken wie TikTok, Reddit oder LinkedIn entsteht „Glauben“. Wenn Nutzer dort positiv über Sie sprechen, lernt die KI: Diese Marke ist vertrauenswürdig.
Ihre Kanäle: Website, Newsletter und Social Media müssen eine einheitliche Botschaft senden, damit der Algorithmus Ihre Expertise klar einordnen kann.
Die Community: KIs gewichten „echte“ menschliche Erfahrungen aus Foren und Bewertungen besonders stark. Deckt sich Ihre Eigendarstellung mit der Fremdwahrnehmung, ist das für die KI das stärkste Validierungssignal.
Community Building ist keine „nette Ergänzung“ mehr, sondern harte Währung für Ihre Sichtbarkeit. Kommentare und Diskussionen dienen als „Social Proof“, den KIs als Qualitätsmerkmal werten.
In der neuen KI-Welt müssen wir das Silo-Denken beenden. Performance liebt Brand!
Dass das keine graue Theorie ist, sondern gelebte Praxis bei einem der größten Retailer Österreichs, bestätigt auch mein heutiger Gast: Melli Schomann, Marketingleitung OBI Österreich.

Während wir unsere Websites für Google optimieren, beantworten KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini längst Fragen zu Ihren Produkten – ganz ohne Klick auf Ihre Website. Das Problem: Sie sehen diese Antworten nicht in Ihrer gewohnten Analytics-Konsole.
Wir ändern das. Ab sofort bieten wir Ihnen professionelles LLM & Prompt Monitoring an.Status Quo Analyse: Wir prüfen, wie Ihre Brand in KI-Antworten dargestellt wird.
Wettbewerbsvergleich: Wer wird empfohlen – Sie oder die Konkurrenz?
Handlungsempfehlungen: Datenbasierte Strategien, um in den KI-Antworten als vertrauenswürdige Quelle (E-E-A-T) zitiert zu werden.
Machen Sie Ihre Marke fit für die generative Suche.

Alexander Kurzwernhart, Senior SEO Advisor & OG Innovation bei otago, gibt dir einen kompakten, strategischen Überblick über den Status Quo und die Zukunft der Sichtbarkeit.
Webinar – Mittwoch, 28. Jänner 2026

Anja Teßmann und Julie Teßmann zu Marken-Authentizität statt KI-Einheitsbrei: Warum europäische KI den Unterschied macht in Kooperation mit unserem Partner Marketing Club Österreich.
28.01.2026 | 18:30 Uhr
Jaz in the City, Windmühlgasse 28, 1060 Wien

Wie in jedem Newsletter habe ich auch diesmal einer Expertin Fragen für Sie gestellt.
Und zwar an Melli Schomann, Marketingleiterin bei OBI Österreich.
Wir wollen heute von ihr wissen:
Wer bist du?
Ich bin Melli Schomann und verantworte das Marketing bei OBI Österreich. Mein Anspruch ist es, Marketing mutig, relevant und vor allem nah an den Menschen zu machen. Meine Neugier treibt mich an. Ich reise gerne, schätze den Austausch mit anderen und komme vom Land aber lebe in der Stadt. Genau diese Mischung hilft mir, Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen und Trends nicht nur zu beobachten, sondern sinnvoll in meine Arbeit zu übersetzen.
Was motiviert dich besonders an Inhouse Marketing Arbeit?
Inhouse zu arbeiten heißt für mich, echte Verantwortung zu übernehmen, langfristig zu denken und zu gestalten. Das direkte Feedback aus den Märkten und von unseren Kund:innen ist dabei extrem wertvoll. Man lernt schnell, entwickelt sich gemeinsam im Team weiter und setzt Projekte oder Kampagnen um, die wirklich etwas verändern.
Braucht erfolgreiches Social Media Marketing Mut?
Ja, absolut. Ohne Mut geht es nicht. Social Media braucht kreative Freiheit – gerade in großen Unternehmen. Die Social Feeds sind aktuell voll mit KI-Content und Mittelmaß überflutet. Mein Leitsatz ist deshalb klar: „Wer nur safe spielt, spielt nicht mit.“
Wie schafft man Synergien zwischen Online Commerce und dem Ladengeschäft vor Ort?
Indem man aufhört, in getrennten Kanälen zu denken. Kund:innen ist egal, ob sie online oder offline unterwegs sind. Sie wollen ein Erlebnis, das einfach ist und funktioniert. Formate wie Click & Collect (bei uns: Abholung Express) oder unser Loyalty Programm heyOBI verbinden diese Welten sinnvoll. Für mich entsteht echte Synergie dann, wenn digitale Tools den Marktbesuch nicht ersetzen, sondern besser machen.
Welche Kanäle werden aus deiner Sicht an Relevanz gewinnen?
Es geht weniger um einzelne Plattformen, sondern um starke Konzepte. Video bleibt zentral, Community-Inhalte gewinnen weiter an Bedeutung. Creator-Kooperationen funktionieren nur, wenn sie langfristig gedacht sind, denn einmalige Aktionen sind heute kaum mehr wirksam. Das Thema “live “ wird bei uns auch 2026 spannend bleiben.
Zusatzfrage: Was ist die größte Fehleinschätzung über modernes Marketing?
Dass man sich auf Annahmen verlassen kann. Die größte Falle ist es, das eigene Verhalten oder den persönlichen Geschmack auf die Zielgruppe zu übertragen. Gute Kommunikation entsteht nicht aus Bauchgefühl im Meetingraum, sondern aus einer Mischung von Daten und echtem Verständnis für Menschen und ihre Lebenswelt.

Aktuell suchen wir neue Mitarbeiter:innen für diese freien Jobs:
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Autor
Jan Königstätter ist Experte für Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. 2014 gründete er gemeinsam mit Markus Inzinger Otago Online Consulting GmbH. Neben technischem Coaching und Mentoring des operativen otago-Teams hält er laufend Vorträge und Workshops für diverse Unternehmen und auf Kongressen. Seit 2017 ist Jan Königstätter Google Digital Workshop Certified Trainer.
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Überblick und Fakten
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Die unterschätzte Währung in der neuen KI-Suche
Der größte Wandel im Suchverhalten ersetzt die klassischen "blauen Links" durch KI-gestützte, direkte Antworten, wodurch die "Mention" für Marken unentbehrlich wird.
