Die Phasen des Creative-Full-Funnels im Facebook Universum
Wie Sie Ihre Werbemittel optimal aufbereiten und platzieren können.

27.9.2021 | „Viele Kunden wollen nicht einsehen, daß das Image ihres Produktes gewisse Grenzen hat. (…)
Und das führt dann meistens dazu, daß die Marke überhaupt keine Persönlichkeit mehr hat, sondern ein gänzlich gesichtsloses Neutrum wird.“
– David Oglivy

 

Mit diesem Zitat und der Tatsache, dass einfach niemand auf Social Media ist, um Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen, haben wir nun hoffentlich Ihre Aufmerksamkeit bekommen.

Unternehmen haben heutzutage eine harte Konkurrenz im Facebook und Instagram Newsfeed. Sie konkurrieren nicht nur mit anderen Firmen, sondern auch mit den Freunden, Bekannten und Verwandten, die täglich Momente aus ihrem Leben online stellen. Ihre Anzeigen müssen es somit schaffen, bei der Generation Goldfisch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

 

Ausflug in die Werbepsychologie

Dem User wird eine Anzeige ausgespielt, innerhalb von drei Sekunden entscheidet diese Person, ob die Ausstrahlung relevant oder nicht relevant ist. Am Handy wird diese Entscheidung sogar innerhalb von 1,5 Sekunden getroffen. Ist die Werbeanzeige relevant, bekommt sie ein hohes Engagement und die Verarbeitung im Gehirn beginnt. Idealerweise ist der User danach aktiviert und wir bekommen einen Klick auf die Landingpage, einen Kauf, einen Lead oder je nachdem worauf unsere Kampagne ausgerichtet.
Ist die Anzeige nicht relevant, wird weitergescrollt und es bleibt bei einem Sichtkontakt, der noch nicht einmal sagen kann, ob sich der User an Ihre Werbeanzeige erinnern kann.

 

Wie schaffen Sie es somit, Ihre potenziellen Kund:innen über Social Ads zu erreichen? Ganz einfach, erstellen Sie relevante Werbung. Bei relevanter Werbung handelt es sich schlichtweg um zielgruppenspezifische Werbung, bedeutet die Werbemittel, der Anzeigentext ist auf Ihre Zielgruppe abgestimmt.

 

Relevante Werbung

Facebook Ads sollten nicht nur ein Fokus haben, die Aufmerksamkeit bei der Konzeption braucht eine Kombination aus Setup, Zielgruppe und den Creatives. Es ist ein Zusammenspiel aus allen Bereichen, die dazu führen, dass Ihre Anzeigen ein Erfolg werden. Wichtig ist auch, dass Sie regelmäßig Ihre Zielgruppe hinterfragen. Vielleicht sind Ihre Wunschzielgruppen gar nicht die Personen, die Sie erreichen? Hier hilft es auch oft, wenn man sich einen Blick von außen holt und jemand externen die Zielgruppe analysieren lässt. Und nicht zu vergessen, die Werbemittel müssen den Personen angepasst werden, die Sie im Targeting bespielen. Ein überspitzes Beispiel, wenn Sie den neuen Damen Laufschuh bewerben, wird es die Zielgruppe nicht ansprechen, wenn Sie auf dem Foto einen Mann mit dem neuen Schuh zeigen werden.

Neben der Relevanz ist es natürlich auch wichtig eine Varianz in die Anzeigen zu bringen. Nutzen Sie die unterschiedlichen Anzeigenformate wie Karussell, Video, Collection oder Bild Anzeige, um auch alle unterschiedlichen Personen in der Zielgruppe anzusprechen. Personen haben vielleicht dieselben Interessen, jedoch reagieren diese eventuell unterschiedlich auf diverse Anzeigenformate. Wichtig ist auch, nur weil die Werbemittel einmal funktioniert haben, heißt dies nicht, dass es immer so sein wird. Es ist ein ständiger Prozess von Trail and Error.

 

Phasen des Creative-Full-Funnels

Unterhalb sehen Sie, wie Sie beispielsweise Ihren Creative-Full-Funnel aufbauen können und welches Ad Format Sie wann am besten einsetzen.

 

First Things First

Bevor Sie mit der Erstellung der Creatives starten, überlegen Sie sich im Vorhinein für jede Funnel-Stufe gründlich:

  • Was möchten Sie mit der Anzeige erreichen?
  • Wen möchten Sie mit der Anzeige erreichen?
  • Wie erreichen Sie mit der Anzeige die Zielgruppe?

Vier Hacks, wie Sie erfolgreiche Werbemittel für Ihre zukünftigen Anzeigen gestalten können.

 

Hack #1

Setzen Sie gezielt Reize ein. Emotionale Reize werden zum Beispiel durch Tiere getriggert. Wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen mit einem Tier gut kombinierbar sind, probieren Sie es aus!
Versuchen Sie es ebenso mit kognitiven Reizen, hier kommt Ihnen zugute, dass die 20% Text Regelung (auf einem Bild darf nicht mehr als 20% Text stehen) weggefallen ist. Das heißt Sie können auch Infografiken einsetzen. Der User kann Textelemente, die mit einem Bild direkt in Verbindung gebracht werden besser verarbeiten.
Des Weiteren können Sie auch intensive Reize, wie zum Beispiel intensive Farben oder außergewöhnliche aber doch lesbare Schriften einsetzen.

 

Hack #2

Nichts geht über den Social Proof. Umso mehr positive Kommentare und Reaktionen eine Anzeige hat, um so eher wird diese auch konvertieren. Warum? Viel positives Engagement schafft Vertrauen bei potenziellen KundInnen. Ebenso auch Auszeichnungen, Gütesiegel oder Awards können bei Anzeigen verwendet werden. Falls Sie Rating Sterne verwenden möchten, weil Sie zum Beispiel gute Bewertungen haben, verwenden Sie diese in Gelb. Diese funktionieren am besten.

 

Hack #3

UGC oder auch genannt: User Generated Content. Diesen erhalten Sie vor allem von zufriedenen KundInnen oder Influencern. Warum funktioniert es? Weil die potenziellen KundInnen schneller damit identifizieren können.

 

Hack #4

Die Infografiken sind zurück, natürlich unter der Voraussetzung, dass sie ansprechend und verständlich sind. Mit Infografiken kann man zum Beispiel sehr gut in einer Karussell Anzeige Storytelling betreiben.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen: Unter der Berücksichtigung all der oben genannten Tipps und Tricks ist es jedoch essentiell, dass Sie authentisch bleiben. Verbiegen Sie sich nicht, um wie die anderen zu sein. Finden Sie den richtigen Weg für Ihre Marke.

Lisi Schlagenhaufen otago

 

AutorInnenprofil

Elisabeth Schlagenhaufen ist Facebook-zertifizierte Digital Marketing Associate und kümmert sich für unsere Kundinnen und Kunden um deren Social Media- und Google Ads. In Workshops vermittelt sie ihr Wissen an Unternehmen weiter.


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