Sie möchten online besser gefunden werden?
Die Verwendung von KI & Prompts beschleunigt den Tod der Keywords.
Das ist nicht neu. Dynamic Ads in Google, also Anzeigen, die zum Teil automatische Anzeigentexte erzeugt haben und ohne Keywords auskommen, gibt es seit 2012 und wurden jetzt sogar durch modernere Varianten ersetzt.
Jedes Jahr verlieren Keywords an Bedeutung und Google drängt stark in Richtung Smart Bidding. Spätestens jetzt, wo Menschen die Systeme immer mehr in einem Dialog nutzen, wird die Keyword-Liste zur bloßen Empfehlung.
Ich weiß, das ist keine beliebte Meinung. Viele Werbetreibende haben hart für die Transparenz und Kontrolle gekämpft, die Keywords bieten. Aber KI verändert die Funktionsweise grundlegend. Weder kann man für einen Dialog sinnvoll über Listen exakt Anzeigen buchen, noch für SEO genau auswerten, welche „Suchen“ die sich zum Dialog wandeln, einzeln auswerten.
Granulare Auswertung wird durch den Fokus darauf, ob Ziele erreicht werden, ersetzt.
Und darum ging es eigentlich ja immer.
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Wir ändern das. Ab sofort bieten wir Ihnen professionelles LLM & Prompt Monitoring an.Status Quo Analyse: Wir prüfen, wie Ihre Brand in KI-Antworten dargestellt wird.
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Handlungsempfehlungen: Datenbasierte Strategien, um in den KI-Antworten als vertrauenswürdige Quelle (E-E-A-T) zitiert zu werden.
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Wie in jedem Newsletter habe ich auch diesmal einer Expertin Fragen für Sie gestellt.
Und zwar an Evgenia Karp, Senior Digital Innovation Managerin bei 1000Things.
Wir wollen heute von ihr wissen:
Wer bist du?
Hallo! Ich heiße Evgenia Karp, kurz „Evi“, und habe den Bereich Digital Innovation bei 1000things inne. Ich arbeite crossfunktional an der Schnittstelle von Redaktion, KI-Strategie, Growth und Plattformentwicklung – jedes digitale Projekt wandert früher oder später über meinen Schreibtisch bzw. Laptop. Wer 1000things noch nicht kennt: 1000things ist ein Medienhaus, bestehend aus dem urbanen 1000things Magazine, das Freizeit-Inspiration rund um den Alpenraum liefert, einer Inhouse-Agentur und einem Verlag, der Erlebnisbücher produziert.
Wie schafft man es, Content zu planen & zu erstellen, der sowohl auf Social als auch in der Suchmaschine funktioniert?
Leider gibt es keine One-Size-fits-all-Lösung – es kommt auf die Schnittmenge von User-Needs und Markenkern an. Was meiner Meinung nach aber ausnahmslos immer hilft: Der Content sollte vor allem nützlich sein, professionell, aber auch Herz und Humor beweisen. Als Brand menschlich zu bleiben und lachen zu können, auch mal über sich selbst, zeigt Charakter und fühlt sich in einem Zeitalter von ständiger Optimierung roh und real an. Was wirklich viral geht, das wissen unsere Redaktion und unsere Agentur aber nochmal besser als ich.
KI oder selber schreiben?
Mein erster Impuls wäre zu sagen: Es ist eigentlich egal. Hauptsache, der Text erfüllt seinen Zweck, sei es Tipps zu geben, etwas zu beschreiben oder Menschen zu berühren. Letzteres ist mit einem präzisen Prompt sicherlich auch möglich, aber schwieriger. Ich habe wirklich gute KI-Texte gelesen, auf einem Level, das mich überrascht hat und das ein verlagstaugliches Manuskript hätte sein können. Aber: Nachdem Sprachmodelle Wörter so wählen, wie sie, vereinfacht gesagt, mit der größten Wahrscheinlichkeit auftreten, verlieren wir bei zu viel KI-generierten Texten die Ränder, also das Ungeschönte, Ungeschliffene, Menschliche, die kleinen Makel, die einen Text dann doch oft ausmachen – und das spüren wir beim Lesen. Derzeit spricht aus vielen Inhalten der immer gleiche stakkatoartige Rhythmus und macht diese für mich etwas eintönig. Ein guter Text erzeugt auch Widerstand; KI-Texte wollen das oft vermeiden. Im Zweifelsfall also lieber selbst schreiben.
Was war marketingtechnisch die größte Herausforderung bei der Expansion?
Neben der Website-Migration, bei der wir über 4.000 Artikel – sehr erfolgreich und mit eurer tollen Hilfe – auf eine neue Domain, in ein neues Design und in eine neue Struktur übertragen haben, wahrscheinlich das: zu wissen, wie weit wir expandieren. Was wollen wir abdecken, was nicht? Auf welche neuen Märkte fokussieren wir uns, welche lassen wir (noch) aus? Wir positionieren uns heute als Freizeit-Magazin im Alpenraum, wollen heuer stärker München abdecken und in naher Zukunft auch Zürich; eine Entscheidung, mit der wir sehr zufrieden sind.
Wie schafft man es, so viele Autor:innen zu managen?
Das ist eine schöne Frage, die ich gerne an unsere Head of Content und unsere Department Leads weitergebe. 😉 Ich selbst bin in einer Art Sternfunktion tätig, berichte direkt an die Geschäftsführung und arbeite je nach Needs und Zielen mit diversen Personen aus allen möglichen Teams zusammen – von Redaktion über Partnerships bis hin zur Agency. Damit kann Innovation sich dort entfalten, wo sie gerade am dringendsten benötigt wird. Wir fassen uns jährlich OKR-Ziele, die uns sehr beim Fokussieren helfen. Wichtig ist es, gerade bei all den ständig neu aufkommenden Möglichkeiten rund um KI, auch zu wissen, was man nicht macht. Wir können nicht jede Woche ein neues Tool einführen oder neue Projekte starten. Mir geht es vor allem darum, ein Grundverständnis über die Möglichkeiten und Grenzen von KI zu schaffen und die Teams auf dem aktuellsten Stand zu halten, damit es gar nicht erst auf einzelne Tools ankommt, wie mit Künstlicher Intelligenz gearbeitet wird.
Dein Geheimtipp für den Sommer in Österreich
Ich habe das große Glück, seit nun zwei Jahren in Nussdorf zu wohnen und bin fast täglich mit dem Hund in den Weinbergen unterwegs. Als weinaffine Person ist es damit auch meine persönliche Quest, alle möglichen Weingüter rund um den Nussberg durchzutesten. Kein Geheimtipp, aber den besten Wein haben meiner Meinung nach Mayer am Pfarrplatz und Rotes Haus, gleich danach kommt Wieninger. Die schönsten Ausblicke über die Stadt gibt es bei Hirt und Sirbu (hier gibt’s sogar einen Original Riesenrad-Waggon, den man mieten kann). Ein wirklicher Geheimtipp sind aber die Buschenschank-in-Residence-Events von Jutta Ambrositsch – Tisch reservieren lohnt sich, Weine und Stimmung sind einfach toll.
Zusatzfrage: Was du schon immer gefragt werden wolltest…
Als studierte Literaturwissenschaftlerin liebe ich es nach wie vor, über Bücher zu sprechen und werde gerne zu meinem Lieblingswerk gefragt. Neben unseren 1000things Erlebnis- und Kulinarikbüchern (verzeiht die Werbung ;)) war das letzte Buch, das ich regelrecht inhaliert habe, „DAVE“ von der österreichischen Bestseller-Autorin Raphaela Edelbauer. Ein Jahr vor dem Gen-AI-Hype herausgekommen, denkt sie die Frage weiter, was es braucht, um eine Maschine mit einem menschlichen Bewusstsein auszustatten. Unglaublich spannend, dieses Buch jetzt, fünf Jahre nach dem KI-Boom zu lesen. Hat absolut zurecht den Österreichischen Buchpreis 2021 gewonnen.

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Autor
Jan Königstätter ist Experte für SEO, GEO und Google Ads. 2014 gründete er gemeinsam mit Markus Inzinger Otago Online Consulting GmbH. Neben technischem Coaching und Mentoring des operativen otago-Teams hält er laufend Vorträge und Workshops für diverse Unternehmen und auf Kongressen. Seit 2017 ist Jan Königstätter Google Digital Workshop Certified Trainer.
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Überblick und Fakten
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Die unterschätzte Währung in der neuen KI-Suche
Der größte Wandel im Suchverhalten ersetzt die klassischen "blauen Links" durch KI-gestützte, direkte Antworten, wodurch die "Mention" für Marken unentbehrlich wird.
