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09/2026 | ChatGPT Ads sind in Europa angekommen: Seit 24. August 2026 laufen Anzeigen in ChatGPT im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und in der Schweiz, seit 31. August ist auch die Self-Serve-Buchung über den Ads Manager offen. Was bedeutet das für Händler und Werbetreibende in Österreich, Deutschland und der Schweiz – und wie startest du richtig?
Wir bei otago sind mit einer eigenen ChatGPT-Ads-Kampagne seit dem Start dabei. Damit du dir schnell einen Überblick verschaffen kannst, haben wir die wichtigsten Fakten, Regeln und Setup-Schritte zusammengefasst – inklusive dem, was wir aus erster Hand gelernt haben.
1. Vom US-Pilot zum Kanal in Europa
2. Anzeigenformate und Spielregeln: Was Nutzer:innen sehen
3. Reichweite: Wer nutzt ChatGPT?
4. Warum E-Commerce am meisten profitiert
5. Werberichtlinien: Welche Branchen werben dürfen – und welche nicht
6. Targeting in Europa: Kontext statt Profil
7. Der Ads Manager: Kampagnenziele, Feeds, KI-Anzeigen und Kundenlisten
8. Produktfeed für Shopping Ads: Pflichtattribute und Empfehlungen
9. Kosten und Budgets: Von 60 Dollar CPM zu 15 Euro Tagesbudget
10. Messbarkeit: Measurement Pixel, Conversions API und UTM-Parameter
11. Grenzen der jungen Plattform: Wo der ChatGPT Ads Manager noch hakt
12. Kommende Features und Updates (Stand 10. September 2026)
13. Startklar in fünf Schritten
Erinnerst du dich noch, als Werbung in ChatGPT bloß ein Gerücht war? Das ist gerade einmal acht Monate her. Mitte Januar 2026 bestätigte OpenAI offiziell, dass Anzeigen getestet werden. Anfang Februar waren die ersten live – zunächst nur für eingeloggte, erwachsene Nutzer:innen der Free- und Go-Tarife in den USA.
Danach ging es Schlag auf Schlag:
Ende März: Kanada, Australien und Neuseeland folgen als erste internationale Märkte.
Anfang Mai: OpenAI öffnet den Self-Serve Ads Manager für alle US-Unternehmen – ohne Mindestbudget. Parallel werden Großbritannien, Mexiko, Brasilien, Japan und Südkorea angekündigt.
Mai/Juni: Produktfeed-Kampagnen starten – das Feature, auf das der Handel gewartet hat – und bekommen Anfang Juni einen eigenen Bereich im Ads Manager. Am 6. Juni gehen in Großbritannien die ersten Anzeigen live, zu den ersten Werbepartnern zählt mit Zalando ein europäischer Fashion-Händler. Wenige Wochen später folgt dort auch der Self-Serve-Zugang.
18. August: OpenAI kündigt die Ausweitung auf 31 europäische Märkte an – darunter Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Niederlande. Der Zugang läuft zunächst über das OpenAI Ads Solutions Team sowie Agentur- und Technologiepartner.
24. August: ChatGPT Ads gehen in allen 31 Märkten live – das sind die 27 EU-Staaten plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz, also der gesamte EWR und die Schweiz. Auch hier sehen nur Nutzer:innen der Free- und Go-Tarife Anzeigen (Go: ca. 8 € / Monat).
31. August: OpenAI öffnet den Self-Serve Ads Manager für alle 31 europäischen Märkte. Ein österreichisches, deutsches oder Schweizer Werbekonto lässt sich seitdem direkt anlegen. Am selben Tag meldet OpenAI, dass das Werbegeschäft eine annualisierte Umsatz-Run-Rate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht hat – nach nur rund 200 Tagen.
Aus einem exklusiven Pilotprojekt mit sechsstelligen Mindestbudgets wurde in weniger als acht Monaten eine Plattform, auf der jedes Unternehmen in Europa seinen gesamten Katalog bespielen kann. Ein Tempo, das selbst erfahrene Media-Profis überrascht hat.

Bevor wir ins Detail gehen, klären wir die naheliegendste Frage: Was bekommen Nutzer:innen eigentlich zu sehen? Die Anzeigen erscheinen unterhalb der KI-Antworten, klar als „Sponsored“ oder „Ad“ gekennzeichnet. Aktuell gibt es drei Hauptformate:
Sponsored Recommendations: Das grundlegende Anzeigenformat in ChatGPT: textbasierte, konversationale Anzeigen, die ausschließlich unterhalb der organischen Antwort erscheinen. Die Ausspielung erfolgt kontextbasiert anhand von Thema und Intention der aktuellen Konversation. Die Anzeige besteht aus einem quadratischen Bild (256 × 256 Pixel), einer Headline mit maximal 30 Zeichen und einem Text mit maximal 60 Zeichen – viel Platz für Botschaften gibt es also nicht.

Shopping Ads: Produktanzeigen mit Bild, Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit – etwa für Lebensmittel oder Zutaten, die zur laufenden Konversation passen.

Sponsored Recommendation in ChatGPT: abgesetzte Anzeigenbox mit ‚Sponsored‘-Label unterhalb der KI-Antwort.
Direkt-interaktive Ads: Anzeigen, die selbst Rückfragen stellen können und Nutzer:innen so bei der Kaufentscheidung begleiten – zum Beispiel bei der Reiseplanung. Dieses Format ist noch im Test und nicht flächendeckend verfügbar.

Damit das Vertrauen der Nutzer:innen nicht auf der Strecke bleibt, hat OpenAI klare Spielregeln definiert:
Werbefreie Tarife: Anzeigen sehen ausschließlich Free- und Go-Nutzer:innen. Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu bleiben komplett werbefrei – das gilt auch in Europa, wo der Go-Tarif rund 8 Euro pro Monat kostet. Konten, die OpenAI als minderjährig einstuft, bekommen ebenfalls keine Anzeigen.
Keine Manipulation der Antworten:Ads beeinflussen nicht, was die KI antwortet. Bezahlte Platzierungen und organische Empfehlungen bleiben strikt getrennt.
Datenschutz: Nutzer:innen behalten die Kontrolle über ihre Daten. In Europa geht OpenAI noch einen Schritt weiter – dazu mehr in Kapitel 6.
Sensible Themen: In Gesprächen über psychische Gesundheit, bei emotionaler Abhängigkeit, politischen Inhalten und anderen schutzbedürftigen Situationen wird bewusst keine Werbung ausgespielt. Seit April 2026 sind Gespräche mit medizinischer, rechtlicher oder finanzieller Beratung nicht mehr pauschal gesperrt, sensible Fälle bleiben aber ausgeschlossen.
Für dich als Marke heißt das: Die Reichweite ist auf die kostenlosen und günstigen Tarife begrenzt. Dafür trifft deine Werbung auf ein Umfeld, in dem Menschen den Empfehlungen vertrauen – gerade weil die Antworten selbst nicht käuflich sind.
Bevor es um Formate und Setup geht, die Frage, die jede Media-Entscheidung trägt: Wen erreichst du überhaupt? Die Antwort ist eindeutiger, als viele erwarten.

Weltweit:
Über 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer:innen (OpenAI, Februar 2026), im Juli 2026 erstmals über 1 Milliarde. Eine Web-Session dauert im Schnitt 12:34 Minuten (Semrush, März 2026).
Europäische Union:
159,1 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen von ChatGPT Search, Durchschnitt je 6-Monats-Zeitraum laut OpenAI-DSA-Bericht. Das ist fast eine Vervierfachung in 12 Monaten – seit August 2026 ist ChatGPT in der EU als sehr große Online-Suchmaschine (VLOSE) eingestuft. Mindestens monatliche Nutzung laut Reuters Institute: Dänemark 20 %, Großbritannien 15 %, Frankreich 14 %.
Österreich:
71 % nutzen KI-Anwendungen wie ChatGPT, 29 % täglich oder mehrmals pro Woche (Gallup Austria, Jänner 2026). Weitere Zahlen:
Rund 93 % nutzen Free oder Go – also die Tarife mit Werbung.
Die Berechnung: 50 Millionen Consumer-Abos plus 9 Millionen Business-Nutzer:innen ergeben 59 Millionen zahlende Nutzer:innen; (900 – 59) / 900 = 93 %. OpenAI veröffentlicht keine offizielle Aufteilung, das ist eine eigene Herleitung aus den bekannten Zahlen.
Für Werbetreibende ist das die entscheidende Zahl: Die große Mehrheit nutzt ChatGPT kostenlos – und genau dort werden Anzeigen ausgespielt.
Quellen: Search Engine Land ChatGPT Stats (09/2026), OpenAI (Reuters, Februar/Juli 2026), OpenAI EU-DSA-Bericht (help.openai.com), Reuters Institute, Semrush, Gallup Austria 01/2026, Marketagent 06/2026, Saferinternet.at 02/2026, Bitkom 2026. Zahlen verschiedener Quellen sind nicht direkt vergleichbar (wöchentlich vs. monatlich, KI gesamt vs. ChatGPT).
E-Commerce hat sich in kürzester Zeit zur aktivsten Kategorie auf der Plattform entwickelt. Seit dem Start ist die Zahl der Werbetreibenden um rund 700 % gestiegen – und mehr als 40 % der Werbeaktivität entfällt auf den Handel. Warum? Weil ChatGPT Menschen genau in dem Moment erreicht, in dem sie recherchieren, vergleichen und Kaufentscheidungen treffen.
Was ChatGPT von allen bisherigen Werbeplattformen unterscheidet, ist die Qualität der Live-Intention. Google baute sein Geschäft auf Suchintention auf, Meta auf verhaltensbasiertem Targeting. ChatGPT liest die Intention direkt aus dem Gespräch – in Europa ausschließlich aus dem aktuellen, in den USA zusätzlich aus dem Chatverlauf. Das Matching funktioniert über das, was Menschen gerade jetzt in natürlicher Sprache beschreiben.
Dazu kommt: Rund jeder dritte Prompt enthält aktuell Wettbewerbs- oder Vergleichsanfragen. Wer bei ChatGPT nach „wasserdichten Laufschuhen für breite Füße unter 150 Euro“ fragt, ist schon deutlich weiter im Kaufprozess als jemand, der dieselben Begriffe googelt. Gesucht wird eine Empfehlung, keine Linkliste – und genau dort kannst du jetzt stattfinden.
Das konversationelle Matching bewertet dabei Attribute, die im Keyword-Zeitalter kaum eine Rolle spielten: Material, Anlass, Geschenkkontext oder Maße werden zu Targeting-Signalen, wenn Menschen ihren Bedarf in natürlicher Sprache beschreiben. Eine Anfrage wie „ein Hochzeitsgeschenk unter 200 Euro, das teurer aussieht, als es ist“ zerlegt das Modell in einzelne Intentionsfragmente und gleicht sie mit den Katalogdaten ab. Deshalb zählen Produkttitel und -beschreibungen mehr denn je: Klare, aussagekräftige Texte reduzieren Fehlzuordnungen, während OpenAI sein Matching weiter verfeinert.
Praxis-Tipp: Ein Feed, mehrfacher Nutzen
Laut OpenAIs Merchant-Dokumentation speist derselbe Katalog auch die organischen Shopping-Empfehlungen von ChatGPT. Eine Investition in saubere, strukturierte Feed-Daten zahlt sich also gleich dreifach aus: bessere Google-Shopping-Performance, bezahlte Platzierungen und organische Sichtbarkeit in ChatGPT. Übrigens: Laut OpenAI gehörten feedbasierte Anzeigen bislang zu den performancestärksten Formaten der gesamten Ads Beta.
Bevor du ein Konto anlegst, lohnt ein Blick in die Ad Policies von OpenAI: Nicht jede Branche ist bereits zugelassen. Der Stand von September 2026 (Richtlinienversion 1.5, aktualisiert am 31. August) sieht so aus – die Kategorien werden laufend erweitert.
Der Punkt mit der größten Tragweite für den österreichischen Markt: Banken, Versicherungen, Gesundheitsanbieter und Kanzleien sind in Europa vorerst außen vor. Wer in diesen Branchen unterwegs ist, kann das Setup vorbereiten, aber noch keine Kampagnen schalten.
Vollständige Richtlinien: openai.com
Der wichtigste Unterschied zum US-Markt liegt im Targeting. In Europa wählt ChatGPT eine Anzeige ausschließlich anhand des aktuellen Gesprächs und eines Basiskontexts aus – es gibt keine Nutzer:innen-Profile, kein Retargeting und keine abgeleiteten Interessen. DSGVO, Digital Services Act und AI Act setzen hier deutlich höhere Hürden als der Opt-out-Ansatz in den USA, und OpenAI hat sich zum Start für den konsequent kontextuellen Weg entschieden – laut Datenschutzerklärung fließen neben Gesprächsthema, Sprache und grobem Standort nur noch Gerätetyp und Tageszeit ein. Personalisierte Anzeigen auf Basis der Werbehistorie soll es in Europa erst in einem zweiten Schritt geben, und nur für Nutzer:innen, die aktiv zustimmen (Opt-in). Bis dahin ist das gesamte europäische Inventar kontextuell.
| Wird berücksichtigt: | Wird nicht berücksichtigt: |
|---|---|
| Aktueller Gesprächsverlauf | Vergangene Unterhaltungen |
| Sprache | Erinnerungen (Memory) |
| Grober Standort | Bisheriger Werbeverlauf |
| Abgeleitete Interessen |
Die Steuerung läuft über Context Hints. Das ist ein optionales Freitextfeld im Ads Manager, in dem du beschreibst, bei welchen Gesprächen, Themen oder Keywords dein Angebot relevant ist.
Ein Beispiel für einen Badausstatter: „Fragen zur Badplanung, Duschkabinen, Badezimmer renovieren“
Wichtig: Die Hints steuern das Matching, sie sind keine exakten Keyword-Regeln wie bei Google Ads. Du gibst dem System eine Richtung vor, die endgültige Entscheidung, ob deine Anzeige zum Gespräch passt, trifft das Modell.
Für Werbetreibende heißt das: Relevanz entsteht über den Kontext des Gesprächs – nicht über Retargeting oder Nutzer:innen-Profile. Wer bisher stark auf Remarketing und verhaltensbasierte Zielgruppen gesetzt hat, muss umdenken. Wer dagegen gute Produktdaten und ein klares Bild davon hat, in welchen Situationen sein Angebot gefragt ist, hat in ChatGPT einen Heimvorteil. Die einzige nutzerbasierte Ergänzung sind eigene Kundenlisten – dazu mehr im nächsten Kapitel.
Drei Kampagnenziele – und was dahintersteckt
Beim Anlegen einer Kampagne wählst du zwischen drei Zielen. Die Bezeichnungen kennst du von anderen Plattformen – die Abrechnung dahinter solltest du dir trotzdem genau ansehen.

Der wichtigste Punkt: Zwischen Klick- und Conversion-Kampagnen ändert sich die Abrechnung nicht – beide zahlen pro Klick. Was sich ändert, ist, welche Klicks das System einkauft. Eine Conversion-Kampagne bedeutet bei ChatGPT Ads also nicht „Pay per Conversion“. Echte Cost-per-Action-Abrechnung wurde Berichten zufolge seit Ende Mai für ausgewählte Werbetreibende in den USA getestet, im Self-Serve Ads Manager stehen aktuell aber nur die drei genannten Ziele zur Verfügung. Für die Conversion-Optimierung braucht das System außerdem Conversion-Daten – ohne sauberes Tracking (Kapitel 10) bleibt oCPC blind.
Zu Beginn mussten Kampagnen mühsam Produkt für Produkt aufgebaut werden. Für einen Händler mit ein paar Hero-Produkten war das machbar – für einen Shop mit zehntausenden Artikeln schlicht unpraktikabel. Diese Hürde ist gefallen.
Du kannst deinen Produktkatalog direkt im Ads Manager hochladen, in einer Feed-Struktur, die sich eng an Google Shopping orientiert. Das System generiert die Anzeigen automatisch aus Produktnamen, Bildern, Preisen und Katalogattributen. Die gute Nachricht, falls du bereits Google Shopping oder Meta-Kampagnen fährst: Bestehende Feeds lassen sich mit überschaubarem Aufwand anpassen, statt bei null anzufangen. Welche Attribute der Feed konkret braucht, zeigt Kapitel 8.
Ein Detail unterscheidet OpenAI dabei von Google und Meta: Neue Werbetreibende müssen zunächst einen Beispiel-Feed mit 100 Produkten zur Prüfung einreichen, bevor der vollständige Katalog freigeschaltet wird. Klingt streng? Ist aber nachvollziehbar: Die Anzeigen erscheinen direkt unter einer KI-Antwort – und eine schlechte Produktempfehlung fällt dort auf die Glaubwürdigkeit von ChatGPT selbst zurück.
Der Ads Manager kann dir die Anzeigentexte auch komplett abnehmen. Unter „Add new ad“ gibt es eine Option, mit der OpenAI Anzeigenvarianten automatisch generiert – auf Basis deiner Website und deiner Kampagneneinstellungen.Du bekommst den Entwurf zur Prüfung vorgelegt, kannst ihn bearbeiten und aktivierst ihn erst, wenn alles passt. Dazu kommt eine Duplizieren-Funktion, mit der sich bestehende Anzeigen schnell als Vorlage für Varianten nutzen lassen. Klingt bequem – und ist es auch.
Trotzdem gilt: Schau dir KI-generierte Anzeigen vor der Freigabe genau an, damit sie zu deiner Marke, deiner Tonalität und deinen Zielen passen. Die Verantwortung für das, was ausgespielt wird, bleibt bei dir.
Weitere Funktionen, die du von Google Ads kennst, sind ebenfalls an Bord: dynamische Call to Action | Handlungsaufforderung (CTA), Tages- und Laufzeitbudgets, geografisches Targeting und Gebotsanpassungen.
Wer Kundenabgleich bzw. Customer Match von Google oder Meta kennt, findet dieses Feature auch in europäischen Konten des ChatGPT Ads Managers. Unter „Create audience“ lädst du eigene Zielgruppen hoch – auf Basis von E-Mail-Adressen und Telefonnummern (im Klartext oder bereits SHA-256-gehasht) oder Android Advertising IDs (GAIDs). Akzeptiert werden CSV-Dateien mit Kopfzeile oder TXT-Dateien mit einem Wert pro Zeile; bei TXT wählst du den Identifier-Typ separat aus. Empfehlenswert: Daten vor dem Upload selbst hashen, dann verlassen unverschlüsselte Kund:innendaten dein System gar nicht erst.
Die Listen kannst du auf drei Arten einsetzen: als Einschluss auf Kampagnenebene (nur diese Personen sehen die Kampagne), als Ausschluss (Bestandskund:innen aus Neukund:innen-Kampagnen herausnehmen) oder als Gebotsanpassung auf Anzeigengruppenebene (Multiplikator von 0,1x bis 10x, etwa um bei wertvollen Kund:innen höher zu bieten). Damit stehen dir Strategien offen, die du von deinen bestehenden Kanälen kennst.
Eine Hürde solltest du kennen: Eine Zielgruppe wird erst nutzbar, wenn mindestens 25.000 Personen aus deiner Liste einem ChatGPT-Konto zugeordnet werden konnten – OpenAI empfiehlt Listen ab 100.000 Einträgen, weil die Match-Rate deutlich unter 100 % liegt. Für viele österreichische Shops ist das vorerst eine hohe Schwelle; der Ausschluss von Bestandskund:innen ist dann der realistischere Einsatz als das gezielte Ansprechen.
Zum kontextuellen Targeting in Europa ist das kein Widerspruch: Kundenlisten sind deine eigenen First-Party-Daten, die OpenAI lediglich abgleicht – es entsteht kein Profil aus dem Verhalten der Nutzer:innen in ChatGPT.
Eine Eigenheit, die vor allem Agenturen und Dienstleister betrifft: Strukturen, wie man sie von Google oder Meta kennt – für Kund:innen eigene Accounts anlegen und diese zentral mit dem Agentur- bzw. Verwaltungskonto verknüpfen -, gibt es derzeit nicht.
OpenAI weist beim Setup ausdrücklich darauf hin: Wer im Auftrag anderer Unternehmen wirbt, kann für diese kein Werbekonto erstellen. Stattdessen legt jedes Unternehmen seinen eigenen Account an und fügt die Accountmanager:innen anschließend als Teammitglieder hinzu. Für alle, die mehrere Konten betreuen, bedeutet das mehr Abstimmungsaufwand – und einen Prozessschritt, den du bei der Planung mitdenken solltest. Der Vorteil für dich als Werbetreibende:r: Der Account und alle Daten gehören von Anfang an dir.
Noch ein Hinweis fürs Anlegen: Land bzw. Region, Währung und Zeitzone lassen sich nach der Erstellung nicht mehr ändern. Wer hier einen Fehler macht, muss ein neues Konto anlegen – und jedes Konto braucht eine eigene, noch nicht verwendete E-Mail-Adresse.

Für Shopping Ads brauchst du einen Produktfeed mit definierten Attributen – eine Zeile pro Artikel bzw. Variante. Die Spezifikation orientiert sich an Google Shopping, ist aber nicht identisch. So sind die Attribute aufgeteilt:
Die empfohlenen Attribute sind kein Nice-to-have: Varianten, Farbe, Material und Größe sind genau die Signale, die das konversationelle Matching braucht, wenn jemand nach „einem grünen Sofa aus Cord, maximal 220 cm breit“ fragt.
Gut zu wissen: Bestehende Google-Merchant-Center-Feeds werden nach Freigabe durch OpenAI ebenfalls akzeptiert.
Achtung: Der Input-Feed muss als .txt oder .csv hochgeladen werden. Wenn du bereits einen Feed für Google Shopping oder Meta hast, lässt er sich mit Feed-Management-Tools wie DataFeedWatch oder Channable in das benötigte Format bringen – genau so bereiten wir bei otago bestehende Feeds für ChatGPT Shopping Ads auf, inklusive laufender Pflege.
Referenz: developers.openai.com
Kaum ein Aspekt hat sich so schnell verändert wie die Kostenstruktur – und kaum einer zeigt besser, wie ernst es OpenAI mit dem Werbegeschäft meint.
Der Start (Februar 2026):
Faktisch ein Club für große Marken. Der Cost per Mille | Tausend-Kontakt-Preis (CPM) lag bei rund 60 US-Dollar, die Mindestbudgets zwischen 200.000 und 250.000 Dollar – Branchenberichten zufolge lagen einzelne Pilot-Commitments sogar bei bis zu 300.000 Dollar.
Der schrittweise Abbau (April):
OpenAI senkte die Mindestausgaben auf 50.000 Dollar. Gleichzeitig fielen die CPMs durch den wachsenden Werbetreibenden-Pool auf teils 25 Dollar – einzelne Berichte nennen sogar 15 Dollar, in der Praxis wurden zuletzt meist CPMs um die 30 Dollar berichtet.
Der große Schnitt (5. Mai):
Mit der Öffnung des Self-Serve Ads Managers fiel das Mindestbudget komplett weg. Parallel kam Bidding auf Cost per Click | Kosten pro Klick (CPC) mit empfohlenen Startgeboten von 3 bis 5 Dollar pro Klick.
Heute in Europa:
Für Self-Serve-Kampagnen gelten zwei einfache Regeln:
Verlässliche Benchmarks für europäische CPCs und CPMs gibt es nach wenigen Wochen noch nicht – die US- und UK-Werte sind eine erste Orientierung, mehr nicht. Für einen aussagekräftigen Test sollte das Budget so bemessen sein, dass das System genug Klicks und Conversions für die Optimierung sammelt: In der Praxis heißt das eher 1.000 Euro pro Monat aufwärts als das technische Minimum.
Eine ehrliche Einschränkung gehört dazu: Wer statt Self-Serve über das OpenAI Ads Solutions Team oder Partner bucht, bekommt Branchenberichten zufolge weiterhin Richtwerte im Bereich von 100.000 Dollar über drei Monate genannt.
In der Praxis fließen diese Budgets allerdings oft langsamer ab als geplant – das Inventar ist auf Free- und Go-Nutzer:innen begrenzt, und nur ein Teil der Konversationen hat kommerzielle Intention. Die Richtung ist trotzdem eindeutig: Von der Enterprise-Exklusivität des Februars ist ein gutes halbes Jahr später nichts mehr übrig.
Ohne Tracking keine Conversion-Optimierung, ohne Conversion-Optimierung kein Return on Ad Spend | Werbekostenrendite (ROAS) – deshalb gehört dieser Punkt an den Anfang jedes Setups, nicht ans Ende. OpenAI empfiehlt ausdrücklich ein hybrides Setup: Measurement Pixel im Browser plus Conversions API vom Server.
JavaScript-Tag im Browser, Einbau über den Google Tag Manager
Erfasst die Click Reference (oppref) automatisch aus der Landingpage-URL und speichert sie im First-Party-Cookie __oppref; zusätzlich setzt es die Browser-Referenz __obref, die bei hybriden Setups an den Server weitergegeben wird
Seit Kurzem auch View-Through-Attribution: Conversions bis zu einen Tag nach einer Anzeigenimpression werden separat ausgewiesen, Gebote und Abrechnung bleiben aber klickbasiert
Schnell live, Standard-Events wie page_viewed, lead_created, order_created
Schwächen: Ad-Blocker, Consent-Ablehnung, Browser-Einschränkungen – ein Teil der Conversions geht verloren
Events werden direkt vom Server (oder Server-Side GTM) an OpenAI gesendet – laut OpenAI die verlässlichere Quelle
Umgeht Ad-Blocker und Browser-Limits, Events lassen sich bis zu 7 Tage rückwirkend übermitteln
Offline-Meilensteine aus dem CRM: qualifizierter Lead, Termin, abgeschlossener Vertrag (action_source: offline)
Besseres Matching über gehashte Daten (E-Mail, Telefon, externe ID) – DSGVO-konform mit SHA-256
Pixel und CAPI senden dieselbe Conversion mit derselben Event-ID – OpenAI dedupliziert automatisch und zählt jede Conversion nur einmal. Consent wird in beiden Wegen respektiert: Ohne Zustimmung feuert weder das Pixel noch der Server-Call. So bekommst du die Geschwindigkeit des Pixels und die Verlässlichkeit der API, ohne Conversions doppelt zu zählen.
Das native Reporting des Ads Managers ist noch schlank. Damit deine eigene Web-Analyse die Lücken schließt, gehört in jede Kampagne eine saubere UTM-Struktur. Der Ads Manager stellt dafür Makros bereit (campaign_id, ad_group_id, ad_id, ad_account_id, oppref). Unsere Standard-Struktur bei otago sieht so aus:
![]()
Referenzen: developers.openai.com/ads/measurement-pixel und developers.openai.com/ads/conversions-api
Bei aller Begeisterung:
ChatGPT Ads sind ein junger Kanal, und das merkt man. Kampagnendaten müssen manuell heruntergeladen werden, ein natives Umsatz-Reporting fehlt noch, und welche Konversationen konkret eine Produktempfehlung ausgelöst haben, siehst du nur begrenzt.
Brand-Safety-Kontrollen wie Keyword-Ausschlüsse oder Placement-Listen sind erst im Aufbau. Und die fehlende Agentur-Kontenstruktur macht die Verwaltung mehrerer Konten aufwendiger als gewohnt. Wer aus einem eingespielten Meta- oder Google-Setup kommt, wird sich hier zunächst wundern.
Speziell für Europa kommt dazu: Das rein kontextuelle Targeting ist datenschutzrechtlich sauber, reduziert aber die Hebel, die du aus anderen Kanälen kennst. Retargeting-Logiken, verhaltensbasierte Zielgruppen und Lookalikes stehen nicht zur Verfügung – eigene Kundenlisten sind die einzige Ausnahme. Die Qualität deiner Context Hints und deiner Produktdaten ersetzt, was anderswo die Nutzer:innen-Profile leisten. Und ganze Branchen – allen voran Finanzen, Gesundheit und Recht – sind in Europa noch gar nicht zugelassen.
Auch beim Reporting braucht es Geduld:
Attribuierte Conversions erscheinen laut OpenAI erst nach 24 bis 48 Stunden im Ads Manager – wer Gebote am selben Tag anpasst, optimiert auf unvollständige Daten.
Immerhin:
Beim Thema Messung tut sich einiges. Neben Pixel und Conversions API arbeitet OpenAI an unabhängiger Attribution – mit LiveRamp können Marken Offline-Käufe verschlüsselt mit Anzeigenkontakten verknüpfen, und mit Criteo ist seit März ein erster großer Ad-Tech-Partner an Bord.
Unser Rat aus der eigenen Kampagne:
Miss den Kanal nicht am heutigen Google Ads, sondern eher an Google Search im Jahr 2002 oder Meta im Jahr 2012 – ein neuer Kanal mit echter Kaufintention, begrenztem Tooling und einem Effizienzfenster, das sich schließt, sobald mehr Werbetreibende einsteigen. Wer heute am schnellsten lernt, ist morgen am besten positioniert.
Kundenlisten werden flexibler:
Mitglieder lassen sich hinzufügen, entfernen oder ersetzen, ohne die Zielgruppe neu anzulegen. Identifier-Typen (E-Mail, Telefon, GAID) können in einer Liste gemischt werden. Für Ausschlüsse sind jetzt auch Zielgruppen unter 25.000 gematchten Nutzer:innen nutzbar – das macht das Feature auch für kleinere Shops interessant. Nach oben fällt die Grenze von 5 Millionen Mitgliedern, die Größenbereiche werden feiner ausgewiesen.
Besseres Conversion-Matching:
Das Measurement Pixel unterstützt zusätzlich gehashte Telefonnummer, Vor- und Nachname, Region und Postleitzahl. Die Conversions API nimmt Listenfelder für gehashte E-Mail, Telefon, externe ID, Name, Land, Stadt, Region, Postleitzahl und Android GAID entgegen. Mehr Matching-Signale bedeuten mehr zugeordnete Conversions.
Carousel-Reporting:
Impressionen und Klicks einzelner Carousel-Karten sind im Ads Manager sichtbar – getrennt von den abrechenbaren Impressionen. Daten gibt es ab 20. August 2026 rollierend für 30 Tage.
Pacing für Laufzeitbudgets:
Kampagnen mit Gesamtbudget verteilen die Ausgaben jetzt gleichmäßig über die Laufzeit, statt das Budget vorzeitig zu verbrauchen.
(Angekündigt) View-Through-Conversion-Optimierung:
Ein neues Modell soll über Klicks und Anzeigenkontakte hinweg optimieren – abgerechnet pro Impression, optimiert auf das gewählte Conversion-Ziel. Details folgen.
Weitere Märkte:
Neben Europa sind ChatGPT Ads inzwischen in ausgewählten Ländern in Indien, im Nahen Osten und in Nordafrika live.
ChatGPT Ads werden deine etablierten Performance-Kanäle nicht über Nacht ersetzen. Aber der Kanal ist in Österreich offen, die Auktion noch dünn besetzt – und genau das ist der beste Zeitpunkt für einen strukturierten Test. So gehst du vor:
Branche und Account klären:
Prüfe zuerst, ob deine Branche laut Werberichtlinien zugelassen ist. Dann Werbekonto im eigenen Unternehmen erstellen, Rechnungsdaten hinterlegen, Agentur- oder Team-Mitglieder als Nutzer:innen hinzufügen. Ein Agenturkonto kann das nicht für dich übernehmen – eine Agentur wie otago wird anschließend als Teammitglied eingeladen und arbeitet in deinem Konto.
Tracking vor der ersten Kampagne aufsetzen:
Measurement Pixel über den Google Tag Manager, Conversions API vom Server, gemeinsame Event-ID zur Deduplizierung, UTM-Parameter in jeder Kampagne. Ohne diesen Schritt startest du blind – und die Conversion-Optimierung hat keine Daten.
Produktfeed aufbereiten:
Pflichtattribute vollständig, empfohlene Attribute so weit wie möglich befüllt, Export als .txt oder .csv. Titel und Beschreibungen sollten Produkte und Marken klar differenzieren – sie sind das wichtigste Signal fürs Matching. Preise im Feed müssen mit dem Checkout übereinstimmen, ausverkaufte Artikel gehören konsequent entfernt. Für die Prüfung durch OpenAI reichen 100 Produkte.
Context Hints formulieren und Kundenlisten hochladen:
Beschreibe die Gespräche, in denen dein Angebot relevant ist – in der Sprache deiner Kund:innen, nicht in Keyword-Listen. Wenn du eine Kund:innenbasis hast, lade sie gehasht als Zielgruppe hoch.
Mit realistischen Erwartungen testen:
Setze auf Lernen statt auf kurzfristigen ROAS, starte mit einem Klick- oder Conversion-Ziel und einem Budget deutlich über dem Minimum von 15 Euro pro Tag, damit das System genug Daten bekommt. Bewerte die Performance ergänzend mit deinen eigenen Analytics- und CRM-Daten – und denk organisch und bezahlt zusammen: Derselbe Feed speist auch die organischen Empfehlungen, Stichwort Generative Engine Optimization | Optimierung für generative Suchsysteme (GEO).
Werbung in ChatGPT hat sich in acht Monaten vom exklusiven Experiment zum buchbaren Kanal in ganz Europa entwickelt: Produktfeeds machen den Einstieg für Händler skalierbar, Mindestbudgets sind auf 15 Euro pro Tag gefallen, und mit dem Rollout in EWR und Schweiz ist die Warterei für Österreich, Deutschland und die Schweiz vorbei.
OpenAI meint es ernst – Ende August lag die annualisierte Run-Rate bereits bei 1 Milliarde US-Dollar, Investoren gegenüber rechnet das Unternehmen laut Axios mit 2,5 Milliarden für 2026 und 100 Milliarden bis 2030.
Das europäische Setup ist dabei bewusst anders als in den USA: kontextuell statt personalisiert, Klick-Abrechnung auch bei Conversion-Kampagnen, hybrides Tracking als Pflicht statt Kür, und nicht jede Branche darf schon mitspielen.
Wer diese Regeln versteht und sein Setup – Account, Tracking, Feed, Context Hints – sauber aufbaut, sichert sich das Effizienzfenster, bevor die Auktion voller wird und die Klickpreise steigen. Die Werbetreibenden, die jetzt lernen, sind morgen am besten positioniert.
ChatGPT Ads sind ein neuer Kanal mit dünner Dokumentation und vielen Eigenheiten – Kontenstruktur, Feed-Prüfung, Klick-Abrechnung bei Conversion-Kampagnen, hybrides Tracking. Genau dort hilft ein Partner, der das Setup schon einmal durchgespielt hat. Sechs Gründe, warum otago der richtige ist:
Wir sind selbst live:
Eigene ChatGPT-Ads-Kampagne seit dem Start – Learnings aus erster Hand statt Theorie. Eigene ChatGPT-Ads-Kampagne seit dem Start – Learnings aus erster Hand statt Theorie.
Performance-DNA:
Langjährige Google-Ads-Expertise: Performance Max, Smart Bidding, Value Based Bidding, Enhanced Conversions. Die Logik von Gebotsstrategien und Conversion-Optimierung übertragen wir direkt auf den neuen Kanal.
Feed-Know-how:
Produktfeeds mit DataFeedWatch und Channable – bestehende Feeds bereiten wir für ChatGPT Shopping Ads auf und halten sie aktuell.
Tracking und Consent:
Saubere Messung mit UTM-Struktur, Measurement Pixel, Conversions API und Consent-konformem Setup – damit die Conversion-Optimierung vom ersten Tag an Daten bekommt.
Wir teilen Wissen:
Landingpage mit FAQ, Blog, Newsletter und LinkedIn zu Generative Engine Advertising (GEA) – du bleibst auf dem Laufenden, auch ohne uns zu beauftragen.
Ein Team, eine Ansprechperson:
Google Ads, Meta und ChatGPT Ads aus einer Hand – konsolidierte Rechnung, gemeinsames Reporting, ein Kanalmix statt drei Silos.

Autor
Paul Gerlée ist Head of Paid Media & Data bei otago. In dieser Rolle verantwortet er die fachliche Leitung aller Subteams – von SEA über Paid Social und Programmatic Advertising bis hin zu Data & Analytics. Als Experte für Performance Marketing, Programmatic Advertising und Marketing-Automatisierung ist er zudem für die strategische Weiterentwicklung von Key Accounts zuständig. Besonders begeistert ihn die kanalübergreifende Automatisierung von Marketingprozessen – gerne auch unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Paul Gerlée ist zertifizierter Social Media und E-Commerce Manager und tritt – wenn er nicht gerade auf Reisen ist – regelmäßig als Speaker auf Fachkonferenzen, sowie als Vortragender zu Themen wie Programmatic Advertising, SEA und Digital Analytics auf.
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