Der neue otago Community Newsletter - jetzt anmelden!

10 Tipps für das Erstellen einer Landingpage
So wird Ihre Landingpage erfolgreich

 

17.02.2021 | Worauf sollte ich beim Erstellen einer Landingpage achten? Wo soll ich mit dem Erstellen anfangen? Und wann darf ich aufhören? In diesem Beitrag wird gezeigt, wie man vorausschauend und SEO-optimiert eine Landingpage erstellen kann – otago Tricks und Kniffe inklusive.

Inhalt


First things first: Was ist eine Landingpage überhaupt?

Eine Landingpage ist vereinfacht gesagt die Seite, auf der ein User ‚landet‘, nachdem er auf eine Social Media Ad, Displayanzeige oder auf einen Link in einem Newsletter klickt. Eine Landingpage ist also Teil einer Werbekampagne mit dem Ziel, zu einer bestimmten Aktion (Conversion) zu bewegen.

Anders als ‚einfache‘ Seiten einer Website, werden Landingpages aktiv zu den Usern geführt. Damit sie aber bei den richtigen Usern ankommen, ist eine SEO-Optimierung nicht außer Acht zu lassen. Denn auch organisch können Landingpages gut ranken und den Erfolg einer Kampagne verstärken. Hier also 10 Tipps für das Erstellen einer Landingpage!

 

Tipp 1: Landingpage mit Keywords erstellen

Um auf Google sichtbar zu sein, und zwar zu den richtigen Suchphrasen, brauchen wir eines: Keywords! Und die am besten gut verpackt im Fließtext der Landingpage – nicht nur in den Anzeigentexten.

Für die Keywordrecherche gibt es viele gratis Tools wie Ubbersuggest oder Hypersuggest, aber auch Google Autocomplete und der Google Ads Keyword-Planer eignen sich gut für das Finden richtiger Keywords. Sind erstmal eine Handvoll Keywords gefunden, gilt es eine Auswahl zu treffen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl das monatliche Suchvolumen (umso höher, desto besser) und die Frage, ob die Keywords überhaupt zum Produkt oder der Dienstleistung passen. Denn auch ein Longtail-Keyword mit weniger Suchvolumen ist manchmal die beste Wahl – vorausgesetzt, Keyword und Thema stimmen überein.

Verwenden Sie aber nicht massenhaft nur ein und dasselbe Keyword, sondern schaffen Sie eine Keyword-Varianz mit Synonymen, ohne Keyword-Stuffing zu betreiben.

 

Tipp 2: Zielgruppengerechte Inhalte mit Mehrwert

Beim Erstellen der Landingpage muss man sich immer auf die Zielgruppe einstellen. Genauer auf die jeweilige Suchphase, in der sich die Zielgruppe gerade befindet. Zu unterscheiden ist hier zum Beispiel zwischen einer transaktionalen Suche (schon sehr weit im Kaufprozess vorgeschritten, z. B. „sneaker online kaufen“) und einer Informationssuche (noch am Anfang des Kaufprozesses, z. B. „sneaker trends“).

Zu beiden Suchphasen können Landingpages erstellt werden, die den Usern auf Google einen Mehrwert bieten können. Der Text sollte zur richtigen Suchphase passen und maßgeschneidert auf die Zielgruppe mit Ihren Bedürfnissen sein. Ziel beim Aufbau einer Landingpage ist es immerhin, genau das den Usern zu präsentieren, wonach sie gesucht haben. Fühlen sie sich also auf Ihrer Landingpage richtig, ist schon die halbe Miete gewonnen.

Landingpage zu „sneaker kaufen“

Landingpage zu „sneaker trends“

Tipp 3: Fokussierte und strukturierte Landingpage erstellen

Google liebt fokussierte Seiten – und gut strukturierte. Warum es Google also schwer machen und möglichst viele Bereiche mit nur einer Landingpage abdecken? Um auf Google erfolgreich zu sein, ist ein fokussierter Inhalt das A und O für das Erstellen einer Landingpage – das erleichtert auch das Schalten erfolgreicher Google Ads.

Jede Landingpage hat bestenfalls ein einzigartiges Hauptkeyword mit entsprechenden Nebenkeywords. Ist also eine bestimmte Suchphrase als Hauptkeyword ausgewählt, sollte sie auf keiner anderen Page Ihrer Website mehr vorkommen. So weiß Google genau, welche Landingpage ausgespielt werden soll und es kommt zu keiner Konkurrenz zwischen mehreren Seiten innerhalb Ihrer Domain. Und sind die Inhalte gut mit Überschriften strukturiert, ist es für den User leichter, schnell die richtigen Informationen zu finden.

 

Tipp 4: Ansprechende Aufbereitung einer Landingpage

Neben der Strukturierung ist auch die übrige Darstellung der Landingpage entscheidend für den Erfolg. Das Credo lautet hier aber oft: weniger ist mehr!

Handelt es sich besonders um Produktseiten oder Dienstleistungsseiten, die beworben werden, ist ein kurzer, knackiger Text mit ansprechender Aufbereitung zu bevorzugen. Am besten werden die wichtigsten Inhalte weit oben im sichtbaren Bereich platziert und mit sinnvollen Grafiken und Bildern ergänzt. So müssen Ihre User weder lange scrollen noch lange nach den richtigen Informationen suchen. Voraussetzung dafür: ein fokussierter Inhalt passend zum gesuchten Keyword (siehe Tipp 3)! Nie verkehrt ist es deshalb, vor dem ersten Design der neuen Landingpage schon erste Textentwürfe parat zu haben. Die Folge ist nämlich das perfekte Mittelmaß zwischen Text und Design.

 

Tipp 5: Conversion-orientiert arbeiten

Das Ziel beim Erstellen einer Landingpage ist natürlich, viele Conversions zu generieren. Unerlässlich ist hierfür zum einen ein ansprechender, inspirierender Inhalt. Zum andern ein starker Call-To-Action, der zu einem Kauf, Download oder einer Kontaktaufnahme animiert.

Ein Call-To-Action ist maßgeblich dafür verantwortlich, ob eine Conversion gelingt. Für den Aufbau einer Landingpage bedeutet das, ihn prominent und gut sichtbar zu platzieren. Er kann farblich hervorgehoben werden und sollte immer im sichtbaren Bereich sein, um die User genau dorthin zu führen, wo man sie haben möchte. Verzichten Sie deshalb auf starke Ablenkungen. So machen Sie es Ihren Usern so einfach wie möglich.

 

Tipp 6: Page-Speed beachten

Ein wichtiger Hebel in Sachen SEO-Optimierung ist der Page-Speed. Der Page-Speed ist schon lange ein wesentlicher Rankingfaktor und wird von Google-Update zu Google Update immer wichtiger. Auch aus Usability-Sicht ist die Ladegeschwindigkeit einer Seite entscheidend. Denn wer wartet schon gerne, bis eine Seite endlich (nicht) geladen ist?

Oft sind es Bilder und Grafiken, die die Ladegeschwindigkeit einer Landingpage verzögern. Abhilfe leisten kann eine richtige Komprimierung der Bilder, Lazy Loading und aktuelle Versionen von Plug-Ins zu verwenden. Das reduziert die Absprungrate und steigert die Conversion-Rate.

 

Tipp 7: Meta-Tags der Landingpage nicht vergessen

Wohl kein Geschäftslokal würde vergessen, das eigene Schaufenster zu schmücken. Dennoch werden Meta-Tags wie Titles und Descriptions oft vernachlässigt. Weil Meta-Tags neben Anzeigentexten aber das virtuelle Schaufenster von Landingpages sind, sind sie umso wichtiger für den Erfolg.

Conversion-Optimierung kann nämlich schon organisch bei den Meta-Tags beginnen. Hierzu eignen sich Title-Tags, in denen die Hauptkeywords eingebaut sind, sowie ansprechende und auffallende Descriptions-Tags oder Rich Snippets, die zum ersten Klick einladen.

Ebenso wichtig wie die Title- und Description-Tags sind die Alt-Tags. Alt-Tags sind nichts anderes als alternative Texte, die sichtbar werden, wenn eine Grafik oder ein Bild nicht richtig geladen werden kann. Idealerweise werden auch hier das Hauptkeyword oder Nebenkeywords eingebaut. Das bringt einen weiteren kräftigen Sichtbarkeitsboost und zahlt obendrein auf das Konto der Usability ein.

 

Tipp 8: Mobile first – Landingpage für mobile optimieren

Der Keywords sind festgelegt, der Text für die Landingpage erstellt, der Page-Speed berücksichtigt und Meta-Tags festgelegt. Dann fehlt nur noch das Testen der mobilen Ansicht.

93 Prozent der Österreicher suchen und shoppen über mobile Endgeräte (Quelle: Trendreport 2020). Auch Google orientiert sich bereits jetzt an den mobilen Suchen und wird spätestens ab dem nächsten Core Update (März 2021) ausschließlich auf Mobile First Indexierung umstellen. Umso wichtiger ist es, dass die neue Landingpage nicht nur am Desktop richtig ausgespielt wird, sondern auch auf dem Smartphone oder Tablet. Beachten Sie deshalb die mobile Ladegeschwindigkeit oder die richtige Skalierung der Texte und Bilder. Um die Mobilversion der eigenen Website zu prüfen, empfehlen wir das Mobile Friendly Test Tool.

 

Tipp 9: Tracking Konzept für die Landingpage

Ist die Landingpage nach dem Aufbau endlich online, heißt es beobachten. Wie entwickelt sich die Landingpage? Wie hoch ist die Conversion-Rate? Wie hoch ist die Absprungrate? Und finden die richtigen User die passenden Inhalte?

Um diese Fragen zu beantworten, ist ein effizientes Trackingkonzept von Bedeutung. Ein nützliches Tool, die Datenflut im Auge zu behalten und richtig zu interpretieren ist Google Analytics 4.  Damit gelingt es Ihnen, Ihre Landingpage weiter zu pushen und die Elemente zu optimieren, die vielleicht noch nicht optimal funktionieren.

 

Tipp 10: Nachfeilen und Umarbeiten

Der vorherige Tipp hat schon eines gezeigt: Das Erstellen einer Landingpage hat – leider oder glücklicherweise – nie ein Ende. Sie gehört stetig upgedatet und kontinuierlich verbessert. Damit hört die Arbeit aber nicht auf! Blicken Sie auch immer wieder auf die Konkurrenz, um Fehler und Potentiale wie Content-Lücken aufzuspüren. So werden Sie mit Ihrer Landingpage noch erfolgreicher – und haben genug Ideen, um viele weitere Landingpages zu erstellen.

 

Fazit

Die wichtigsten Erkenntnisse aus den 10 Tipps für das Erstellen einer Landingpage zusammengefasst:

Fokussierte Inhalte schaffen

Perspektive der Zielgruppe einnehmen und halten

Mit Keywords arbeiten – im Fließtext und in Meta-Tags

Technisch am Zahn der Zeit sein (Page Speed)

Conversions monitoren und Landingpage stets nachoptimieren

SEO ist bekanntlich ein Marathon, kein Sprint. Im Fokus sollte also immer die Zielgruppe mit ihren jeweiligen Suchphasen sein, um maximalen Erfolg mit einer neuen Landingpage zu erzielen.

 

Pumhösl Stephanie otago

Autorinnenprofil

Stephanie Gappmaier ist Content Teamlead bei otago. Sie liebt es, Keywords aufzuspüren, Content Strategien zu entwickeln und Texten den letzten Schliff zu verleihen. Ihr Kundenportfolio reicht von IKEA Österreich bis hin zum kleineren KMUs. In ihrer Freizeit ist die Germanistin mit Tourismuserfahrung in der Natur, in guten Restaurants oder lesend auf der Couch zu finden.


 

Sie wollen mehr über Content wissen?

Wir beraten Sie gerne.

Jetzt Termin vereinbaren unter
office@otago.at oder
+43 1 996 210 50


Sie wollen Tipps wie diese hier automatisch zugeschickt bekommen?

Dann melden Sie sich gleich für den otago Community Newsletter an!




Mehr zum Thema


programmatic advertising otago

Programmatic Advertising
Das hochpräzise Werbeformat einfach erklärt

Funktionen, Prozesse und Vorteile von datengetriebenem Marketing - so gelingt der Einstieg in Programmatic Advertising und Real Time Bidding

Mehr erfahren

Google Ads Anzeigentexte

Klickattraktive Google Ads Anzeigentexte
Worauf es wirklich ankommt

Google Ads ist für viele Unternehmen ein integraler Teil der digitalen Marketingstrategie. Schließlich trifft man auf keiner anderen Plattform so viele potenzielle Kunden wie im Such- und Displaynetzwerk. Doch Sichtbarkeit bringt nur dann etwas, wenn Ihre Anzeigen auch von den richtigen Usern angeklickt werden.

Mehr erfahren

Paul Kratzwald otago

digitalworld Academy Diplomlehrgang
Weiterbildung Performance Marketing Manager:in

Wir kooperieren im Rahmen des Diplomlehrganges mit der digitalworld Academy und unterstützen mit unserem Wissen aus der Praxis.

Mehr erfahren