Mit Online Marketing zu mehr Abgebern und Immobilien | Nachbericht

12.03.2020 | Mit Online Marketing zu mehr Abgebern und Immobilien – Immobilien-Event in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien

Otago WKO Immobilienevent

Foto: Maximilian Fuchs

Am 4. März 2020 hat Otago Online Consulting gemeinsam mit der WKO Fachgruppe Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Interessierte aus der Immobilienbranche zu einem Vortragsabend eingeladen. Darin hat sich Otago-Gründer und Geschäftsführer Jan Königstätter mit dem Thema digitale Objektvermittlung und -bewerbung beschäftigt. 

Woher kommen die Immobilien-Abgeber?

Um überhaupt erfolgreich Immobilien vermitteln zu können, braucht man natürlich erst Kunden, die die Vermittlung beauftragen. Aber wie finden die ImmobilienbesitzerInnen ein Maklerunternehmen, dem sie ihre Immobilie anvertrauen?

Intermediär Immobilien

Für viele beginnt die Suche im Internet – und hier stoßen sie immer häufiger auf sogenannte Intermediäre, also Vermittler zwischen Immobilienbesitzern und Maklerunternehmen. In anderen Branchen kennen wir Intermediäre wie Geizhals oder Durchblicker, wo wir Angebote und Preise verschiedenster Produkte vergleichen. Aber nicht nur dort spielen sie eine Rolle – auch in der Immobilienbranche gewinnen die Plattformen im Wettbewerb um Abgeber an Relevanz. Denn egal ob potenzielle Abgeber schon sehr konkret im Internet suchen (z.B. „haus verkaufen“) oder noch recherchiert (z.B: „erbschaftssteuer Immobilien“) – sichtbar sind immer mehr Treffer von Vermittlern wie immoverkauf24.at, die zu diesen Themen und Suchbegriffen Inhalte veröffentlichen – und so die Suchenden erreichen.

Doch wie kann ich als Maklerunternehmen Abgeber online direkt erreichen?

Jan Königstätter OtagoOnline Consulting

Foto: Maximilian Fuchs

Was sind die Folgen vom Wachstum der Intermediäre?

Positiv ist, dass sich das einzelne Immobilienunternehmen mit der Beauftragung eines Intermediärs Zugang zu mehr Abgebern beschaffen kann. Großer Nachteil ist aber, dass das Unternehmen einen erheblichen Anteil der Vermittlungsprovision für die Beschaffung der Abgeber über die Vermittlungsportale ausgeben muss. Von der einzelnen Vermittlung bleibt so letztlich immer weniger, ein Anteil geht schließlich an die Intermediäre.

Bekommt ein Intermediär einen wesentlichen Marktanteil, ist ein erheblicher Preisanstieg zur aktuellen Ausgangslage zu erwarten. Hier reicht ein Blick auf ähnliche Marktsituationen in der Hotellerie oder bei Essenslieferdiensten. Plattformen wie Booking.com oder Mjam beherrschen den Markt und lassen den einzelnen Anbietern keine wesentliche Verhandlungsposition mehr. So können Preise durch die Vermittler bis an die Maximalgrenze angehoben werden, da eine zu starke Abhängigkeit besteht. 

Rudolf North Wirtschaftskammer Wien

Foto: Maximilian Fuchs

Was können Makler-Unternehmen selbst tun? 

Für einzelne Makler-Unternehmen kann eine Beauftragung eines Intermediärs durchaus legitim sein. Im Publikum haben einige TeilnehmerInnen von ihren bisherigen Erfahrungen mit Intermediären erzählt. Von einer aktuellen oder längerfristigen Geschäftsbeziehung hat allerdings keiner der Anwesenden berichtet. 

Die alternative und langfristig vermutlich bessere Lösung ist die Investition in die eigenen Marketing-Aktivitäten, insbesondere in das Onlinemarketing. Zwei relevante Hebel zum Erreichen potenzieller Kunden sind die eigene Website und bezahlte Onlinewerbung.

Durch gezielte Optimierung und den richtigen Einsatz von Budget behalten Unternehmen dabei die volle Kontrolle. 

Publikum Immobilienevent Otago WKO

Foto: Maximilian Fuchs

Bei der Onlinesuche im richtigen Moment sichtbar sein 

Nach Immobilien und passenden MaklerInnen für das eigene Objekt wird heute online gesucht. Auch wenn viele Vermittlungen über gängige Immobilienplattformen erzielt werden, ist die eigene Website ein essenzieller Erfolgsfaktor. Dort können sich die BesucherInnen einen Überblick verschaffen, in persönlichen Kontakt treten und umfassende Details, Materialien und Bilder zu den Objekten finden. Idealerweise kontaktieren sie das Unternehmen, im schlechtesten Fall tun sie das bei der Konkurrenz. 

Dabei spielt die Absprungrate der UserInnen eine große Rolle und die hängt unter anderem mit der Ladezeit der Website zusammen. Große, hochauflösende Bilder verlangsamen diese in der Regel auf Maklerseiten und fordern die Geduld der UserInnen heraus. Nicht nur das – auch das Google Ranking wird dadurch beeinflusst, denn schnelle Seiten werden bei den Suchergebnissen auch weiter oben angezeigt und somit deutlich besser gefunden und häufiger angeklickt. 

Der Kosten-Nutzen-Faktor der eigenen Website-Optimierung liegt daher auf der Hand. Welche Faktoren neben der Seitengeschwindigkeit außerdem relevant sind, können Sie im Otago “SEO-Crashkurs” nachlesen.  

Jan Königstätter Otago Online Consulting

Foto: Maximilian Fuchs

Mit welchen Suchbegriffen wird Ihre Seite gefunden?

Einen konkreten Tipp wollen wir Ihnen am Ende noch mitgeben: In der Google Search Console können Sie testen, nach welchen Begriffen UserInnen suchen, anhand derer sie Ihre Website finden. Interessant ist nämlich, dass bei der Google Suche mit den Schlagworten “haus verkaufen” kaum Makler-Websites in den ersten Ergebnissen aufscheinen:

Google Suche 2.3.2020

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei der WKO Fachgruppe Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, insbesondere bei Michael Pisecky, Rudolf North, Ursula Greifoner und Sandra Krizek, bei Astin Malschinger von der Ferdinand Porsche FernFH für die Raumvermietung, Maximilian Fuchs für die Fotos sowie bei den vielen interessierten TeilnehmerInnen, KundInnen und WKO-Mitgliedern. 

 

Otago Online Consulting

Otago Sales Team, Projektmanagement und Geschäftsführung

Foto: Maximilian Fuchs

Die Slides zum Vortrag “Mit Online Marketing zu mehr Abgebern und Immobilien” von Jan Königstätter können Sie hier downloaden: 

Immobilien-Event am 4. März 2020, Jan Königstätter | Otago Online Consulting  – Slides ⇓

 

Hier finden Sie den fotografischen Rückblick der Veranstaltung.

zum Fotoalbum

Fotos: Maximilian Fuchs

 

 

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    Wirtschaftsagentur Wien
  • Otago Online erhielt im Rahmen der Dienstleistungsaktion 2013 und 2017 Förderungen für innovative Projekte im Bereich Dienstleistungen  der Wirtschaftsagentur Wien.

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