LinkedIn Personenprofil – In 5 Schritten zur Personal Brand auf LinkedIn
So bauen Sie Ihr Personal Branding aus

 

28.01.2021 |  Teil 2 unserer LinkedIn-Reihe von Social Media Expertin Lisi Schlagenhaufen

Hier geht es zu Teil 1 unserer LinkedIn Serie – 5 Quick-Wins für Ihr LinkedIn Unternehmensprofil

 

Haben Sie bereits ein Personenprofil auf LinkedIn? Wenn nicht, ist jetzt die beste Zeit dafür, eines anzulegen! In diesem Beitrag erzählen wir Ihnen, warum es wichtig ist, das LinkedIn Profil befüllt und aktuell zu halten.

 

Wie wir die letzten Jahre schon beobachten konnten, wird LinkedIn auch im DACH-Raum immer wichtiger. 2020 hatte die Plattform bereits 15 Millionen Userinnen und User. In Österreich sind es 1,4 Millionen. (Quelle: Artworx)

Auch 2021 wird das Personal Branding immer wichtiger. Sie kennen das sicher: wenn Sie eine neue Person kennenlernen oder sich über jemanden informieren möchten, werden Sie zuerst nach dem Namen googeln.

Machen Sie den Test, wenn Sie Ihren Namen bei Google eingeben: welche Informationen werden Ihnen angezeigt? Bei mir kommt als erstes mein LinkedIn Profil – bei Ihnen auch? Wenn ja: sind Sie zufrieden mit dem, was Sie sehen?

 

 

But first let me take a selfie

Doch fangen wir am Anfang an. Gehen Sie auf LinkedIn und rufen ihr Personenprofil auf. Haben Sie ein Profilfoto hinterlegt? Natürlich zwingt Sie niemand dazu, ein Foto hochzuladen. Jedoch bekommen Profile mit Bild neunmal mehr Kontaktanfragen, 21% mehr Profilaufrufe und 36 Mal mehr Nachrichten, laut Dr. Natalia Wiechowski. (Quelle: LinkedIn)

Ihr Titelbild ergänzt das Profilbild. Hier gibt es kein richtig oder falsch, Sie haben lediglich noch mehr Möglichkeiten, Ihr Profil abgestimmt auf Ihre Personal Brand zu gestalten. Sollten Sie kein passendes Titelbild haben, fragen Sie bei Ihrer Marketingabteilung nach. Sie können zum Beispiel so wie ich einen Bezug zu dem Unternehmen darstellen, in dem Sie arbeiten, oder aber auch ein Team Bild bzw. ein Bild von Ihnen in Aktion in Ihrem beruflichen Umfeld, verwenden.

 

Was ist Ihre Geschichte?

Sofern Sie den Text nicht schon geändert haben, stehen unter Ihrem Namen Ihr Beruf und die Firma, bei der Sie tätig sind. Diese Zeile können Sie aber auch manuell bearbeiten. Wir erinnern uns: das ist die Zeile, die uns bei der Googlesuche auch angezeigt wurde. Deswegen überlegen Sie sich, was Sie den Besucherinnen und Besuchern Ihrer Seite als Erstes über sich erzählen möchten.

 

 

Keine Sorge, Sie haben noch eine weitere Möglichkeit, sich in Szene zu setzen. Gleich unter Ihrem Profilkopf können Sie nun eine ausführliche Beschreibung über sich abgeben. Achten Sie aber darauf, dass Sie das wichtigste über sich in den ersten drei Zeilen angeben, denn umso länger die Infobox wird, umso eher erscheint ein „mehr anzeigen“.

Ich empfehle, in den ersten drei Zeilen die wichtigsten Punkte über sich niederzuschreiben, sodass die Leute von Ihnen überzeugt sind und gerne mit Ihnen in Kontakt treten.

Sehen Sie es wie einen kleinen Pitch über sich selbst. Sie können bzw. sollten hier gern auch kreativ sein und den Text durch Emojis auflockern. Zeigen Sie den Besucherinnen und Besuchern, wofür Sie brennen. Das hebt Sie von allen 0815 Profilen ab.

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie?

Als Nächstes können Sie Ihre Berufserfahrungen angeben. Hier Können Sie einerseits ganz klassisch einfach Ihre Jobbezeichnung, Ihr Beschäftigungsverhältnis und das Unternehmen angeben.

 

 

Das Sahnehäubchen ist natürlich, wenn Sie zu zusätzlich auch noch eine Beschreibung zu Ihrem Job beifügen. Sie können sich entweder auf drei bis fünf Kernaufgaben konzentrieren, oder nur Ihre Errungenschaften angeben. Für den Social Proof können Sie zusätzlich auch noch Dokumente, Fotos, Videos, Präsentationen oder Links beifügen. Achten Sie aber darauf, dass dies auch Materialien sind, die Sie öffentlich teilen dürfen.

 

 

Wenn Sie sich nun fragen, welchen Nutzen Sie daraus ziehen, denken Sie wieder daran: Sie beschreiben hier Ihre Personal Brand – den Grund, warum andere Menschen mit Ihnen in Kontakt treten, Sie näher kennenlernen oder auch mit Ihnen ins Geschäft kommen möchten.

So sieht das fertige Ergebnis aus. Wenn Ihr Unternehmen eine Unternehmenspage auf LinkedIn hat, wird automatisch das Profilbild hinterlegt.

 

 

Wie ist Ihr Werdegang?

Vor allem wenn Sie noch keine oder wenig Berufserfahrung haben, weil Sie vielleicht gerade erst Ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder am Beginn Ihrer Karriere stehen, ist es wichtig, dass Sie hier Ihre Ausbildung angeben. Auch hier werden Sie von LinkedIn wieder durch alle Optionen geleitet.

 

 

Und so sieht wieder die fertige Angabe aus. Wenn Ihre Ausbildungsstätte ein LinkedIn Profil hat, wird wieder ein Bild angezeigt.

 

Sollten Sie Bescheinigungen oder Zertifikate haben, geben Sie das an. Dies zeigt, dass Ihnen Weiterbildung, persönliches Wachstum und up to date zu sein, wichtig sind.

 

 

 

Was können Sie?

Unter Kenntnisse und Fähigkeiten können Sie bis zu 50 Hard- und Softskills angeben, die Sie beherrschen.

Entweder Sie geben nur Ihre Kernkompetenzen an, oder aber auch alle Skills, die Ihr Job oder Ihre Tätigkeiten mit sich bringen. Damit können Sie zeigen, welche Felder Sie mit Ihren Kenntnissen abdecken.

Doch die Angabe dieser ist nicht genug. Lassen Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten von Ihren Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen bestätigen.

Gehen Sie hier in Vorleistung und bestätigen Sie zuerst die Kenntnisse der Personen in Ihrem Netzwerk. Sie werden sehen: die Personen werden es Ihnen gleichtun und ebenso Ihre Kenntnisse bestätigen. Dies schafft wieder Social Proof und gibt Besucherinnen und Besuchern Ihres Profils das Gefühl der Bestätigung, dass Sie diese Skills auch wirklich besitzen.

 

 

Zu guter Letzt können Sie sich unter dem Punkt Qualifikationen und Auszeichnungen noch einmal richtig mit Ihrem Können profilieren.

Gibt es etwas, worauf Sie richtig stolz sind? Dann geben Sie es hier an!

 

 

Das Fazit

Ihr LinkedIn Personenprofil ist eine geeignete Plattform und Aushängeschild für Ihr Personal Branding. Sie werden damit sogar auf Google gefunden, wenn nach Ihrem Namen gesucht wird. Ihr Profil sollte nicht wie jeder andere digitale Lebenslauf aussehen, sondern ein digitales, personalisiertes Schaufenster zu Ihre personal Brand sein. Denn LinkedIn wird immer mehr zum Netzwerk, wo es wirklich auch um den Austausch untereinander geht.

Wie immer gilt: Sie müssen nicht alles ausfüllen, falls Sie bestimmte Dinge nicht preisgeben möchten. Dennoch ist bekannt, dass Personen, die ihre Berufserfahrung aktualisieren, fünfmal mehr Kontaktanfragen und zehnmal mehr Nachrichten bekommen. Laut LinkedIn Learning, werden Profile, die Kenntnisse hinterlegt haben, bis zu 27 Mal mehr in den Suchanfragen erscheinen und 17 Mal mehr Profilaufrufe bekommen. (Quelle: LinkedIn)

Der optimale Zeitpunkt also, um Ihr Personenprofil jetzt einem Frühjahrsputz zu unterziehen!

Bedenken Sie, dass der Aufbau Ihres Profils auch etwas Zeit in Anspruch nimmt. Sie benötigen Geduld, denn es kann bis zu zehn Tage dauern, bis Ihr Profil fertig aufgebaut wurde und Sie auch damit gefunden werden. Aber die Zeit lohnt sich: Schritt für Schritt präsentieren Sie so Ihre Personal Brand und nutzen LinkedIn optimal zur Vernetzung.

 

Gerne teilen wir unser Wissen über LinkedIn auch in einem Workshop mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns dafür jederzeit und wir definieren Ihre individuellen Schwerpunkte und gehen auf Ihre Wünsche ein!

Elisabeth Schlagenhaufen otago

AutorInnenprofil

Elisabeth Schlagenhaufen ist Facebook-zertifizierte Digital Marketing Associate und kümmert sich für unsere Kundinnen und Kunden um deren Social Media- und Google Ads. In Workshops vermittelt sie ihr Wissen an Unternehmen weiter.


 

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